Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn
Unser Glaube

Aufrecht durchs Leben – Sechs Impulse aus den Psalmen

Wohnungslosen helfen und Hoffnung schenken

Grund Nr. 204: Wo die Liebe hinfällt, steht die Hoffnung auf!

Von der Grabesruhe bis zum Friedenslicht

Hoffnungsorte anno 1751

Wissenschaft und Glaube: Eine Forscherin, die betet
Unsere Nachrichten

Herzliche Begegnungen und nachdenkliche Worte

Ökumenische Perspektiven auf das Papstamt

Abbé Franz Stock baut Brücken wechselseitiger Achtung und Wertschätzung

Am Sonntag wird für Misereor gesammelt

Raum für Erinnerung, Mahnung und Dialog schaffen

Diakon Ferdinand Hegemann verstorben
Unsere Videos
Beten auf der Kirmes?
Pfarrer Sascha Ellinghaus ist Zirkus- und Schaustellerseelsorger – und immer unterwegs. Wo Kirmes oder Zirkus ist, ist auch er zur Stelle. Mit viel Kreativität und Herz bringt er Kirche dorthin, wo seine Gemeinde gerade lebt. Ein Blick in einen besonderen Seelsorgealltag.
Glaube und Wissenschaft
Glaube und Wissenschaft klingt wie ein tiefgreifender Widerspruch. Dr. Joanna Maria Otto jedoch ist Neurobiologin und Gläubige gleichermaßen, trat sogar in den Dominikanerorden ein. Beten ist für sie eine Einladung, die Gott annehmen wird.
Wohnungslosen helfen und Hoffnung schenken
Mit Thermoskannen und von Freiwilligen gestrickten Wolldecken machen sich die Engagierten der Youngcaritas Dortmund auf den Weg zu Wohnungslosen und Bedürftigen. Sie geben ihnen ein Lächeln, etwas Warmes zu trinken, kaufen lebensnotwendige Sachen ein – und schenken so immer und immer wieder Hoffnung.
Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn
- 06.04.2025(Sonntag)
-
- Erzbischöfliches Diözesanmuseum und DomschatzkammerMarkt 1733098 Paderborn
„Before the Wind“ – öffentliche Führung
- 06.04.2025(Sonntag)
-
- Erzbischöfliches Diözesanmuseum und DomschatzkammerMarkt 1733098 Paderborn
Johann Sebastian Bach: Johannespassion in der Fassung des Jahres 1725
- 06.04.2025(Sonntag)
-
- Marktkirche PaderbornKamp 233098 Paderborn
Kirchliche Nachrichten aus Paderborn und Deutschland
Ticker der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)
94 Jahre alte Nonne aus Neapel begegnet überraschend dem Papst
Vatikanstadt (KNA) Unerwartetes Treffen zweier hochbetagter Rollstuhlfahrer im ansonsten menschenleeren Petersdom: Am Sonntagmorgen begegneten sich dort unverhofft Papst Franziskus (88) und Schwester Francesca Battiloro (94) aus einem Kloster in Neapel.
Wie das Portal Vatican News berichtete, hatte die sehbehinderte Nonne im Rollstuhl eine Sondergenehmigung erhalten, um mit einer kleinen Gruppe von Begleitern jenseits der großen Pilgerströme die Heilige Pforte zu durchqueren. Im leeren Petersdom traf sie dann auf einen anderen einsamen Pilger: Papst Franziskus, auch er in Begleitung weniger Getreuer unterwegs, um ohne großen Menschenauflauf seine Pilgerpflichten im katholischen Heiligen Jahr 2025 zu erfüllen.
Die seit 75 Jahren in Klausur lebende Nonne äußerte sich anschließend vor Vatikanreportern überglücklich über die Begegnung und sprach von einem Geschenk Gottes. Sie habe sich so sehr gewünscht, einmal zum Papst vorgelassen zu werden, nun habe Gott ihn zu ihr geschickt.
Kulturstaatsministerin würdigt NS-Zeitzeugen - "Größe und Kraft"
Weimar (KNA) Zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar hat Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) das Engagement von Zeitzeugen gewürdigt. Einige der letzten Überlebenden seien für die Gedenkfeier am Sonntag nach Buchenwald und Mittelbau-Dora zurückgekehrt, sagte Roth. "Für ihre Größe und Kraft, das Gedenken gemeinsam mit uns zu begehen und ihre Erinnerungen mit uns zu teilen, bin ich ihnen unendlich dankbar."
Dem unermüdlichen und schonungslosen Einsatz der Zeitzeugen sei es zu verdanken, "dass wir aus unserer Geschichte lernen, uns unserer Verantwortung stellen und unsere Demokratie bewahren und verteidigen können - im Sinne eines kraftvollen Erinnerns für die Zukunft", so Roth.
Am 11. April 1945 befreiten US-amerikanische Soldaten überlebende Häftlinge in Buchenwald und seinen Außenlagern. Mehr als 56.000 Menschen starben an Folter, medizinischen Experimenten und Auszehrung. In einer eigens errichteten Tötungsanlage wurden mehr als 8.000 sowjetische Kriegsgefangene erschossen.
Roth würdigte die Arbeit der Gedenkstätten. Diese sei unentbehrlich, um die Erinnerung an die von den Nationalsozialisten begangenen Verbrechen wachzuhalten und den Opfern so ihre Individualität und Würde zurückzugeben.
Gedenkstätten müssten frei arbeiten können, "ohne Bedrängung durch staatliche Institutionen oder gesellschaftliche Gruppen". Das bedeute, dass Gedenkstätten auch ihre Gesprächspartner frei wählen können müssten. Damit spielte Roth auf die aktuelle Debatte über eine abgesagte Rede des deutsch-israelischen Philosophen Omri Boehm in der Gedenkstätte Buchenwald an.
Zum Jahrestag der Befreiung hätte Boehm auf der zentralen Gedenkveranstaltung in Weimar sprechen sollen. Die Einladung wurde jedoch aufgrund eines sich abzeichnenden Konflikts mit der israelischen Regierung zurückgezogen. Der in New York lehrende Boehm vertritt eine kritische Haltung zur Regierung Israels und zur dortigen Gedenkkultur. Zu dem Vorgang äußern wollte er sich laut Medienberichten nicht.
Der Leiter der Gedenkstätte, Jens-Christian Wagner, machte die israelische Regierung für die Absage verantwortlich. "Einem Enkel einer Holocaust-Überlebenden das Wort zu versagen, das ist wirklich das Schlimmste, was ich in 25 Jahren Gedenkstättenarbeit erlebt habe", sagte er dem Sender radio3. Ein Sprecher der israelischen Botschaft hatte dem "Spiegel" zuvor gesagt: Die Entscheidung, einen Mann einzuladen, der Yad Vashem als Instrument politischer Manipulation bezeichne und den Holocaust relativiere, sei "eine eklatante Beleidigung des Gedenkens an die Opfer".
Autorin Bossong: Kirche muss bedingungslos für Menschen da sein
Köln (KNA) Die Kirchen müssen nach Worten der Schriftstellerin Nora Bossong in erster Linie genau dann für die Menschen da sein, wenn sie sie brauchen. "Und zwar absolut bedingungslos und vorurteilsfrei. Wenn ein Mensch in Not gerät, dann muss die Kirche da sein. Und dann muss sie auch pastoral da sein. Nicht aufdrängend, sondern einfach da sein", sagte die 43-Jährige im Interview des kirchlichen Kölner Internetportals domradio.de (Sonntag). Immer wieder habe sie in ihrem Bekanntenkreis gehört, wie alleingelassen sich Menschen zum Beispiel bei Todesfällen gefühlt hätten.
Bossong, die in ihrer katholischen Gemeinde in Berlin engagiert ist, forderte: "Der andere Punkt ist nach wie vor eine Ehrlichkeit und eine Aufarbeitung mit dem, was die Kirche in den letzten Jahrzehnten an Missbrauchsverbrechen vertuscht hat und fundamental falsch gemacht hat - das hat eine ungeheure verbrecherische Dimension." Es müsse eine "Auseinandersetzung mit dem Klerikalismus" geben. "Ich glaube, das ist ein bedeutender Schritt, der überhaupt erst wieder Glaubwürdigkeit über den Inner Circle hinaus möglich macht."
Kardinal Marx: "Man muss noch mit mir rechnen"
München (KNA) Der Münchner Kardinal Reinhard Marx (71) hat in den vergangenen Wochen mit einem raschen Tod von Papst Franziskus gerechnet. Als er, Marx, sich bei einem Sturz Anfang März die rechte Schulter gebrochen habe, sei er für eine Operation ins Klinikum Großhadern gebracht worden, verriet der Erzbischof beim "Sonntags-Stammtisch" im Bayerischen Fernsehen. In der Klinik habe er gesagt: "Also wenn jetzt ein Konklave ist, dann müsst ihr mich irgendwie zusammenzimmern. Da muss ich da sein, und wenn ich auf der Bahre hingebracht werde."
Konklave heißt die Versammlung der Kardinäle, die nach dem Tod eines Papstes den Nachfolger wählt. Wahlberechtigt sind nur solche, die zu diesem Zeitpunkt noch keine 80 Jahre alt sind. Die Wahl findet hinter verschlossenen Türen in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan statt. Cum clave heißt lateinisch so viel wie "mit dem Schlüssel eingeschlossen".
Befragt nach seinem aktuellen Gesundheitszustand sagte Marx: "Ich bin auf einem guten Wege. Man muss noch mit mir rechnen im Augenblick."
Der Münchner Erzbischof erzählte auch, was ihm am Kinofilm "Konklave" so gut gefallen habe. Dieser sei nicht auf oberflächliche Art kirchenkritisch gewesen, sondern sachlich und auch spannend. Obwohl mehr Kammerspiel als Actionfilm, habe er die absolute Aufmerksamkeit des Publikums auf sich gezogen. Es handle sich zwar um eine Fantasie. Letztlich spiele der Film aber durch, was passieren könne, wenn eine Papstwahl einmal nicht schon nach zwei Tagen erledigt sei wie in der jüngeren Vergangenheit.
Marx sagte: "Dann sieht das vielleicht so aus wie in dem Film, dass einzelne Gruppen sagen: Wo wollen wir eigentlich hin, wer steht für was? Wen müssen wir verhindern? Wer hat eine Intrige in Gang gebracht?" Aus der Kirchengeschichte sei bekannt, dass ein Konklave auch mehrere Wochen oder sogar ein Jahr dauern könne.
Siemens-Aufsichtsratschef Joe Kaeser sagte in derselben Sendung, in einem Unternehmen sei die Planung der Nachfolge die "Königsdisziplin" der Personalpolitik. Das sei offenbar in der katholischen Kirche nicht so. Marx sagte dazu, er vermisse häufigere Treffen mit den anderen Kardinälen der Weltkirche. Außer miteinander Gottesdienst zu feiern, müsse es mehr Begegnungen geben, etwa bei gemeinsamen Mahlzeiten. "Das ist in den letzten Jahren nicht erfolgt, so dass sich viele gar nicht kennen." Das habe er so auch Papst Franziskus gesagt. Letztlich sei es am Papst, zu solchen Treffen einzuladen.
Papst ruft zu Frieden in Ukraine und Nahost auf
Vatikanstadt (KNA) Papst Franziskus hat angesichts zahlreicher Kriege und Konflikte in der Welt erneut zu Dialog und Verständigung aufgerufen. In einem am Sonntag vom Vatikan veröffentlichten Text zum Mittagsgebet ging er besonders auf die "gemarterte Ukraine" und die nicht endenden Kämpfe im Gazastreifen ein.
"Wir beten weiterhin für den Frieden", so der Pontifex. Ausdrücklich beklagte er die zivilen Opfer militärischer Angriffe in der Ukraine, "darunter viele Kinder" - womit er offensichtlich den jüngsten russischen Angriff auf ein Wohngebiet der Stadt Krywyj Rih meinte, bei dem mindestens neun Kinder umkamen.
Ähnliches geschehe in Gaza, so der Papst weiter, wo die Menschen unter unvorstellbaren Bedingungen leben müssten - ohne Unterkunft, ohne Nahrung, ohne sauberes Wasser. "Mögen die Waffen schweigen und der Dialog wieder aufgenommen werden, mögen alle Geiseln freigelassen werden und die Bevölkerung gerettet werden", appellierte Franziskus.
Auch für andere Krisenstaaten, darunter das von einem Erdbeben erschütterte Bürgerkriegsland Myanmar, bat der Papst am Sonntag um Frieden.
Kardinal Marx: Trump erinnert mich an Mafiafilm "Der Pate"
München (KNA) Der Münchner Kardinal Reinhard Marx fühlt sich durch US-Präsident Donald Trump an den Kinofilm "Der Pate" erinnert. Beim "Sonntags-Stammtisch" im Bayerischen Fernsehen verglich Marx die Lage in den USA mit einer Filmszene im ersten Teil der Trilogie: Darin kommt ein Kleinunternehmer zu Mafiaboss Don Vito Corleone, bittet ihn um Hilfe und küsst ihm anschließend den Ring. In den USA gehe derzeit eine "spezielle Form der Machtübernahme" vor sich, so Marx.
Siemens-Aufsichtsratschef Joe Kaeser sagte, man müsse nach dem Motiv hinter Trumps aggressiver Zollpolitik fragen. So gut wie alle Experten hielten sie für Unfug. Er befürchte, es sei ein "perfider Plan zum Machterhalt". Durch die steigende Inflation und die fallenden Aktienkurse würden Unternehmen gezwungen, den Präsidenten um Hilfe anzubetteln. Das werde dann zu einzelnen Deals führen und den Verfall der Demokratie befördern.
Marx äußerte sich in diesem Zusammenhang "erschrocken, dass ein Mann solche Entscheidungen fällen kann". Es sei unglaublich, dass er sich dabei auf einen Notstand berufe. Dem Team hinter Trump um Vizepräsident J.D. Vance gehe es um eine autoritärere Form der Gesellschaft. Das sei eine Frage der Weltanschauung, genauso wie in Russland, wo Präsident Wladimir Putin, gestützt durch den Moskauer Patriarchen Kyrill, einen Heiligen Krieg gegen den Westen führe. "Europa soll gespalten werden, und das wird vielleicht sogar gelingen", meinte der Kardinal.
Erzbistumsfinder
